Erdwärme

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Hallo zukünftige Nachbarn,

wir sind noch nicht sicher, für welche Heiztechnik wir uns entscheiden werden. Hat jemand Erfahrung mit einer Erdwärmepumpe, insbesondere mit einer Sonde? Wisst ihr, ob jemand im Heidbrook schon eine solche Anlage betreibt? Vielen Dank für jeden Tipp!

Lieben Gruß

Susanne

Kommentare

  • Eine Sonde ist eher schwierig, da der Heidbrook im Wasserschutzgebiet liegt. Daher darf die übliche Wärmeträgerflüssigkeit nicht benutzt werden und die Alternative ist nicht so effizient. Wurde uns zumindest damals so gesagt, daher haben wir davon Abstand genommen. Flachkollektoren haben glaube ich einige Leute, ging bei uns aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht ohne unverhältnismäßigen Aufwand.

  • Hallo Susanne,


    Wir haben Flächenkollektoren und das funktioniert sehr gut. Bisher keinerlei Probleme. Einzig ist man natürlich in seiner Gartengestaltung eingeschräbkt da man diese nicht überbauen kann und auch nur bedingt überpflanzen. Nur Flachwurzler, die nicht tiefer als 1m wurzeln. Das betrifft ungefähr 140qm unsere Gartens.

    Das ist eben der Tausch gegen ein großes Außenteil irgendwo am Haus oder im Garten.


    Gruß Philip

  • Hallo, wir sind zwar nicht im Heidebrook, doch unser Bau in Fischbek ist in der Endphase. Wir haben uns für Erdwärme entschieden, 2 Bohrungen a 70m. Genehmigung wird im Schutzgebiet III problemlos erteilt. Effizienz ist (rechnerisch) absolut in Ordnung. Ringgrabenkollektor ist bei entsprechender Grundstücksgröße eine interessante Alternative, jedoch mit mehr Fläche und geringerer Effizienz. Spannende Alternative wäre eine Eisspeicherheizung. Auf jeden Fall sollte immer ein Fachunternehmen herangezogen werden. Wünsche eine tolle Zukunft im tollen Fischbek. Liebe Grüße, Henning

  • Hallo,

    wir hatten die selben Informationen bezüglich der Auflage zur Soleflüssigkeit wie der obere henning (nicht hreh) und hatten uns deshalb auch gegen eine Bohrung entschieden. Unsere Quelle war ein Infoblatt zum Thema Erdwärme, welches im FAQ der Webseite zum Fischbeker Heidbrook verlinkt war. Allerdings zeigt der Link aktuell ins Nirvana.

    Ich habe das Dokument hier an den Post gehängt. Es könnte aber möglicherweise nicht mehr gültig sein.

    Wir haben uns dann für einen Ringgrabenkollektor bei ca. 1,5m Tiefe entschieden, da wir in dem Bereich lehmigen Boden haben und z.T auch schon Wasser steht. Für flache Flächenkollektoren und Erdkörbe sind die Vorgaben bei der Soleflüssigkeit offensichtlich nicht gültig, zumindest haben wir eine "normale" Soleflüssigkeit genehmigt bekommen.


    Beste Grüße

    Ingmar

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